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Kollisionsvermeidung in Städten – Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge!

Während die Verwaltung einer Flotte in Stadtgebieten in erster Linie die Auseinandersetzung mit Staus und anderen Ärgernissen zu beinhalten scheint, gestaltet sich die Stadt in mancher Hinsicht gefährlicher als die Autobahn. Laut einem Verkehrsunfallbericht des Statistischen Bundesamts ereigneten sich in Deutschland im Jahr 2017, die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften (68,6 %).

Wie können Sie Ihren Fahrern helfen, diese urbanen Risiken sicher zu bewältigen?

  1. Stellen Sie ein gutes GPS zur Verfügung – Denken Sie einmal an all die gefährlichen Situationen, in die Ihre Fahrer alleine dadurch geraten können, dass sie den Weg nicht genau kennen. Von extremen Bremsmanöver, wenn man nicht auf eine Kurve vorbereitet ist, bis hin zum versehentlichen Abbiegen in eine Einbahnstraße. All dies kann durch ein gutes GPS-System vermindert werden, ganz zu schweigen von dem Vorteil, dass sich der Fahrer anstatt auf die Navigation, auf die Straße konzentrieren kann.
  2. Wetter – Natürliche beeinflusst das Wetter das Fahren in allen Umgebungen. Aber in städtischen Gebieten gibt es vielfache Hindernisse – Fußgänger, Radfahrer, Lieferwagen usw. Umso wichtiger ist es, die Auswirkungen des Wetters auf den Bremsweg genau zu beobachten. Hier kann ein gutes Kollisionsvermeidungs- und Totwinkel-Erkennungssystem oder Abbiegeassistenz-System (siehe Nummer 5 unten) einen großen Beitrag zur Erleichterung dieser Herausforderungen leisten.
  3. Übermüdung des Fahrers vermeiden – Wir verbinden Kollisionen aufgrund von Ermüdung typischerweise mit langen Autobahnfahrten, aber auch das städtische Fahren ist stark von Ermüdung betroffen. Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2016 zeigte, dass 19% der Stadtbusfahrer zwei- bis dreimal pro Woche gegen Sekundenschlaf ankämpfen mussten, während fast die Hälfte der Fahrer dies zwei bis viermal pro Monat erleben. Diese Ermüdung erschwert den Umgang mit der Tot-Winkel-Erkennung (siehe 4 unten) noch mehr.
  4. Tot-Winkel-Training – Große Fahrzeuge, wie Stadtbusse oder LKW, bedeuten größere tote Winkel, und es ist wichtig, dass die Fahrer entsprechend geschult werden. Dies ist besonders wichtig für Busse und Lieferwagen, die innerhalb der Stadt unterwegs sind. Nicht selten fahren Radfahrer auf der rechten Seite direkt durch den toten Winkel des Fahrzeuges, wo sie leicht übersehen werden können.  Auch Linkskurven, in denen durch die A-Säule ein toter Winkel gebildet wird, in dem Fußgänger leicht verschwinden können, stellen eine gefährliche Situation dar.  
  5. Installieren Sie ein Kollisionsvermeidungssystem mit Abbiegeassistent – Ein geeignetes Kollisionsvermeidungssystem wie Mobileye Shield+™ kann bei vielen dieser Probleme helfen. Das System bietet zusätzlich zu einer Abbiegeassistenzfunktion noch weitere Sicherheitsfunktionen, unter anderem eine Abstandsüberwachung- und warnung, die den Fahrer dabei unterstützt, einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Die visuellen und akustischen Warnungen sind so konzipiert, dass sie die Aufmerksamkeit des Fahrers in den entscheidenden Sekunden vor einer Kollision erregen. Am wichtigsten ist vielleicht, dass Mobileye Shield+™ ständig die toten Winkel eines Fahrzeugs und zusätzlich die Straße vor dem Fahrzeug überwacht und dem Fahrer signalisiert, wenn Fußgänger oder Fahrradfahrer diese gefährlichen Bereiche betreten. Das System ist  aber auch intelligent genug, um unbelebte Objekte zu ignorieren, die Fehlalarme auslösen könnten.

Während einer Pilotstudie  des Washington State Transit Insurance Pools war keiner der mit Mobileye Shield+™ ausgestatteten Busse an einem Zusammenstoß von Fußgängern oder Fahrradfahrern beteiligt – verglichen mit 284 Ereignissen bei nicht ausgestatteten Bussen. Nicht nur das, auch die Fahrer der Busse mit Mobileye Shield+™ zeigten deutlich verbesserte Fahrgewohnheiten. Im Anschluss an diese Studie entschieden sich drei der beteiligten Verkehrsbetriebe dafür, Mobileye Shield+™ nach dem Test zu behalten. Der Stadtrat von Barcelona nahm diese Studie zur Kenntnis und stattete später einige seiner Kommunalfahrzeuge mit Mobileye Kollisionsvermeidungssystemen aus.

Weitere Informationen zur Erkennung des toten Winkels und zum Schutz von Fußgängern finden Sie in der Beschreibung des Mobileye Shield+™ System.